Girokonto

Girokonto Vergleich

Schon seit dem Mittelalter gibt es Formen des Girokontos und der bargeldlosen Geldübertragung. Der Begriff leitet sich vom italienischen giro ab, was so viel bedeutet wie Kreislauf. Damit bezeichnet man die Funktion, die dieses Konto innehat: es dient Bankkunden zur Abwicklung ihres Zahlungsverkehrs. Dabei ist es sowohl möglich, Überweisungen und Abhebungen zu tätigen, wie auch das Einrichten von Daueraufträgen, wobei im Lastschriftverfahren regelmäßig Geld vom Girokonto abgebucht wird, ohne dass eine extra Transaktion getätigt werden muss. Einzahlungen und Abbuchungen können durch Überweisung oder bar erfolgen.

Grundlagen beim Girokonto

Die rechtliche Form des Girokontos ist ein Kontokorrentkonto, sprich es hat eine laufende Rechnung und ein Saldo, welches täglich ermittelt wird. Jeder Mensch benötigt ein Girokonto, auf das seine Lohnzahlungen überwiesen werden können. Auch wenn man etwa einen Kredit beantragt, muss man nachweisen, dass man über ein Girokonto verfügt. Für ein Girokonto erhält man eine EC-Karte, mit der Geld abgehoben und im Geschäft bezahlt werden kann. Auf Wunsch gibt es auch eine Kreditkarte, mit der Zahlungen und Buchungen vorgenommen werden können. Man kann ein Girokonto zu jeder Zeit fristlos kündigen, z.B. wenn man ein Konto bei einer anderen Bank eröffnen möchte. Auch die Bank kann in schwerwiegenden Fällen mit einer sechswöchigen Frist kündigen, wenn etwa Geldwäsche über dieses Konto getätigt wird. Einige Banken verlangen Kontoführungsgebühren eines Girokontos, andere wiederum nicht. Bei manchen Kreditinstituten ist die Kontoführungsgebühr z.B. davon abhängig, wie hoch die monatlichen Zahlungseingänge sind, oder wie alt der Kontoinhaber ist. Unter 25 Jahren ist die Kontoführung meist kostenlos.

Geldgeschäfte tätigen

Mittlerweile ist es auch möglich, Girokonten komplett online zu führen und seine Kontoauszüge per E-Mail zu erhalten, oder Überweisungen online zu tätigen. Wird eine Transaktion getätigt, so können in der Regel bis zu drei Tagen Bearbeitungszeit vergehen, bis der entsprechende Betrag auf dem eigenen Konto, bzw. dem des Empfängers, eingegangen ist. Wer sein Konto überzieht, muss für den sogenannten Dispositionskredit mit hohen, manchmal sogar zweistelligen Zinsen rechnen. Wer eine Transaktion durchführen möchte, der muss das meist schriftlich tun – per Online Banking, in der Bankfiliale am Schalter oder an einem Selbstbedienungs-Terminal. Bei entsprechender Freischaltung können Bankgeschäfte allerdings auch telefonisch getätigt werden. EC- und Kreditkarte gibt es bei vielen Anbietern kostenlos, bei anderen wird hingegen eine jährliche Gebühr - meist nur für die Kreditkarte - fällig. So kann man im In- und Ausland bargeldlos bezahlen oder auch Geld abheben. Bei EC-Karten wird das Girokonto sofort belastet. Die Kreditkartenabbuchung erfolgt in der Regel einmal im Monat.


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